Brockenhotel

Vom höchst gelegenen Hotel ,dem Brockenhotel, in Norddeutschland haben Sie bei guter Sicht einen einzigartigen Blick auf den ganzen Harz. Es ist das einzige Hotel im Zentrum des Nationalparks Harz. Die grandiose Fauna und Flora eines Hochgebirges im Mittelgebirge wird Sie überraschen. Zimmer und Gastronomie befinden sich auf acht Stockwerken im ältesten Fernsehturm Deutschlands. Die Herberge auf dem höchsten Berg im Harz – dem Brocken – bietet auch einfache Unterkünfte für Wanderer und Wandergruppen.

brockenhotel
Brockenhotel





Die Geschichte des Brockens ist eng verbunden mit den Brockenwirten. Johann Ernst Mahrholtz war der erste Brockenwirt. Der Torfaufseher bewirtete Torfarbeiter und Reisende in einer Schutzhütte auf der Heinrichshöhe, die damals als Brockenhaus galt.Johann Peter Müller ging als Nachfolger in die Geschichte ein. Von 1764 bis 1769 führte er das Haus auf der Heinrichshöhe.




Das erste Gasthaus auf dem Brocken selbst wurde von Friedrich Christian Gerlach geführt. Er registrierte an manchen Tagen im Jahr 1825 schon einhundert und mehr Übernachtungen. Seine Nachfolge trat 1834 Eduard Nehse an. Er machte erste meteorologische Messungen und Aufzeichnungen und wurde dadurch bekannt. Nehse veröffentlichte auch eine bekannte Wanderkarte „Wegweiser zwischen Ilsenburg und Brocken“. Es folgten Emanuel Köhler(1851), Gustav Schwanecke(1875) und Luis Brüning(1896).

1907 übernahm nach einer Ausschreibung Rudolf Schade aus Halberstadt Gastronomie und Hotel auf dem Berg. Schade verbesserte die Wasserversorgung des Hotels, ließ Gaslicht- und Heizungsanlagen installieren. Seine Witwe führte nach seinem Tod 1927 die Geschäfte weiter. Von 1954 bis 1960 war Walter Brüninghaus für die Brockenbesucher da, danach eine Frau Beier bis zur Errichtung der Sperrzone 1961.




Heute bewirtet die Familie Steinhoff aus Schierke mit einem großen Team von Mitarbeitern die Touristen und Wanderer auf dem höchsten Harzgipfel. Die Brockenwirtfamilie betreiben das Brockenhotel, das Cafe Hexenklause, den Touristensaal, den Goethesaal und die Bahnhofsgaststätte sowie im Sommer mehrere Kioske.

Am 3. Dezember 1989 erzwangen Hunderte Wanderer die Öffnung des Brockens. Kurz danach begann auch der Gipfeltourismus. Die Wanderer aus Ost und West durften endlich wieder auf ihren „Vater Brocken“.