Brockengarten

Der Brockengarten wurde 1890 auf dem Plateau des 1141 m hohen Gipfels gegründet. Neben Aufgaben in Lehre und Forschung, ist er eine öffentliche Schauanlage für Hochgebirgspflanzen, die inzwischen ca. 1800 Arten beinhaltet. In Zusammenarbeit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Georg-August-Universität Göttingen und des Nationalparks Harz werden Untersuchungen zum Biotop- und Artenschutz sowie zur Renaturierung des Brockengipfels durchgeführt.




Im Jahre 1890 begann Professor Peter von der Universität Göttingen mit dem Aufbau eines Alpengartens auf dem Brocken.Dieser diente zunächst der wissenschaftlichen Untersuchung von Brocken- und Alpenpflanzen und hatte außerdem die Aufgabe, Gebirgspflanzen der unterschiedlichen Lebensräume den Besuchern nahe zu bringen.Seit 1990 ist der Garten Teil des Nationalparks und somit haben sich auch seine Aufgaben gewandelt.Wie bisher können sich die Besucher an Gebirgspflanzen aller Kontinente (zur Zeit 1800 Arten) erfreuen und manche Rarität bewundern.Aber er hat noch weitere Aufgaben: Im Garten werden die seltenen,endemischen Brockenarten vermehrt und im Rahmen eines Naturschutzprogrammes auf der Brockenkuppe verbreitet.




Öffnungszeiten Brockengarten: Die Anlage kann zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober in der Woche täglich im Rahmen von zwei Führungen besichtigt werden und zwar um 11.30 und 14.00 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen ist der Besuch nur im Rahmen der um 11 und 13 Uhr beginnenden Rundwanderwegführungen der Ranger möglich. Gruppen sollten sich vorher beim Nationalpark unter Tel. 03943-550220 oder Mobil 0170 5709015 anmelden