Brockenbahn

Seit Juli 1992 verkehren Züge auch wieder auf den Brocken, der mit 1142 Metern höchste Gipfel Norddeutschlands. Ein schönes Stück Arbeit für die rund 700 PS starken Dampflokomotiven, die ohne Hilfsmittel (Zahnräder oder ähnliches) auskommen müssen.

Aktueller Fahrplan Brockenbahn Sommer gültig vom 23. April bis 6. November 2016

Aktueller Fahrplan Brockenbahn Winter gültig vom 7. November bis 2. Dezember 2016

Aktueller Fahrplan Brockenbahn Winter gültig vom 3. Dezember bis 28. April 2016

Immerhin ist der Brockenbahnhof mit seinen 1125 Höhenmetern der höchstgelegene Bahnhof aller deutschen Adhäsions-Schmalspurbahnen und damit ein echtes Muß für jeden Harzbesucher und Eisenbahnliebhaber. Im Regelzugverkehr fahren Züge ab Nordhausen und Wernigerode; Zusteigemöglichkeiten bieten sich aber auch an allen anderen Bahnhöfen und Haltepunkten.




Ihr steilstes Streckenstück zum Brocken bewältigt die Bahn in ca. 50 Minuten ab Bahnhof Drei-Annen-Hohne und bietet den Reisenden dabei ein überwältigendes Panorama des Nationaparks Hochharz. Gerade auch im Winter ist eine Bahnfahrt im schneereichen Oberharz von besonderem Reiz. Dem Reisenden bieten sich tiefverschneite Tannenwälder, schneeverwehte Hochflächen und bei klarer Bergluft am Brocken läßt sich ein phantastischer Ausblick ins weite Land genießen.

Fahrpreise:

Für Ihre Fahrt zum Brocken gilt ein einheitlicher Fahrpreis. Dieser gilt von allen Stationen der HSB.

Erwachsene (Einfach) 25,00 €
Erwachsene (Hin/Rück) 39,00 €
Kind (6 – 11 Jahre) (Einfach) 12,50 €
Kind (6 – 11 Jahre) (Hin/Rück) 19,50 €

Sitzplatzreservierungen

Bitte beachten Sie hierbei:

    • Wir empfehlen Ihnen, uns Ihre schriftliche Anfrage bereits zu Beginn Ihrer Reiseplanung zukommen zu lassen. Reservierungsanfragen, die uns erst 7 Tage vor Ihrem gewünschten Reisedatum erreichen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden.
    • Sitzplatzreservierungen sind ausschließlich von Abgangsbahnhöfen und nur in durchgehenden Dampfzügen möglich.
    • Sitzplatzreservierungen sind für Gruppen ab 10 Personen möglich. Pro Zug dürfen Plätze jedoch für maximal 50 Personen reserviert werden.
    • Wir bitten um Ihr Verständnis, dass an Feiertagen keine Sitzplatzreservierungen möglich sind.
    • Pro Person und Richtung wird eine Gebühr von 1,50 € erhoben.




Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen zu Sitzplatzreservierungen an Frau Palm unter Tel.: 03943/ 558153, Fax: 03943/ 558155, E-Mail: kundenservice@hsb-wr.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular für eine unverbindliche Anfrage.

27.05.1896 Erteilung der Konzession zum Bau und Betrieb einer Schmalspurbahn von Nordhausen nach Wernigerode mit einer Abzweigung auf den Brocken
25.06.1896 Gründung der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE)
12.07.1897 Freigabe des ersten Streckenabschnitts Nordhausen – Ilfeld
01.05.1898 Inbetriebnahme der Strecke Ilfeld – Netzkater
20.06.1898 Eröffnung der Strecke Wernigerode über Drei Annen Hohne nach Schierke
28.07.1898 Feierliche Grundsteinlegung am Bahnhof Brocken
15.09.1898 Freigabe des Streckenabschnitts Netzkater – Benneckenstein
27.03.1899 Einweihung der Streckenteile Drei Annen Hohne – Benneckenstein und Schierke – Brocken. Damit wird das 79,41 km lange Streckennetz der NWE in seinerGesamtheit für den Verkehr freigegeben
01.04.1908 Die NWE übernimmt die Betriebsführung von der „Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Berlin“
01.04.1916 Die Verwaltung der NWE verlagert ihren Sitz von Nordhausen nach Wernigerode
01.04.1918 Eduard Scharnhorst übernimmt einen Direktionsposten bei der NWE und trägt in den Folgejahren durch sein weitsichtiges, innovatives Handeln erheblich zum wirtschaftlichen Aufschwung der Bahnen bei.
1926 Einrichtung eines eigenen Kraftfahrbetriebes für den Linien- und Ausflugsverkehr Symbol der Busse wird der „Harzer Roller“
06.07.1927 Der schwerste Unfall in der Geschichte der Harzquerbahn: Infolge starken Regens wird ein Bahndamm bei der Thumkuhlental-Brücke unterspült. Die Lok und zwei Wagen stürzt ab, sechs Menschen starben.
1945-1949 Einschränkung bzw. Einstellung des Zugverkehrs auf Harzquer- und Brockenbahn aufgrund des Drucks der sowjetischen Besatzer.
19.01.1949 Mit Übergabe der Enteignungsurkunde durch die sowjetische Militär- Administration wird die NWE enteignet
01.04.1949 Die Harzquer- und Brockenbahn wird der Deutschen Reichsbahn zur treuhändlerischen Verwaltung und Nutznießung übergeben
1954-1956 Anschaffung von 17 Babelsberger Neubaulokomotiven. Sie bilden bis heute das Rückgrat im Regelzugverkehr der Harzer Schmalspurbahnen
13.08.1961 Unterbrechung des Reisezugverkehrs zum Brocken durch den Mauerbau; ab Drei Annen Hohne ist die Weiterfahrt nach Schierke nur mit Passierschein möglich
1963-1964 Einführung des Rollwagenverkehrs auf der Harzquer- und Brockenbahn
1972 Das Ministerium für Verkehrswesen der DDR erklärt die Harzquerbahn zum technischen Denkmal
03.06.1984 Wiederinbetriebnahme des regelmäßigen Reisezugverkehrs auf der Srecke Straßberg-Stiege
März 1991 Bildung einer Vorbereitungsgesellschaft (GbR) zur Gründung einer kommunalen Betriebsgesellschaft. Deren Eigentümer sind die Landkreise Wernigerode, Nordhausen und Quedlinburg, die an der Strecke liegenden Gemeinden, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne und die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage.
27.05.1991 Die erste Dampflok erreicht seit dem Jahre 1987 den Brockenbahnhof; Beginn der Sanierungsarbeiten auf der Brockenstrecke. Ein Jahr später wird der planmäßige Zugverkehr zum Brocken wieder aufgenommen
19.11.1991 Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wird gebildet
15.09.1991 Wiederaufnahme des Zugverkehrs von Schierke zum Brocken mit großer Festveranstaltung und zwei Sonderzügen. Nach mehr als dreißig Jahren wird die Strecke somit zum ersten Mal wieder mit einem Reisezug befahren.
01.07.1992 Wiederaufnahme des fahrplanmäßigen Reisezugverkehrs auf den Brocken
26.11.1992 Verleihung der Bau- und Betriebsrechte durch das Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt an die HSB
01.02.1993 Die HSB übernimmt die Harzquer- und Brockenbahn (sowie die Selketalbahn) in regionale Trägerschaft. Durch diese, in der Rekordzeit von dreizehn Monaten vollzogene Übergabe ist sie die erste NE-Bahn in den neuen Bundesländern mit regelmäßigem Reisezugverkehr